| gesehen in einem Wiener Bürstenladen, Mai 2013 |
Sonntag, 6. Oktober 2013
Mittwoch, 17. April 2013
Wühltischwelpen
Auf Facebook wurde ich auf ein erstaunliches Projekt aufmerksam gemacht.
Umfrage: Wühltischwelpen nein danke!
Klar - Wühltischwelpen sind doof, weil krank und unter unsäglichen Bedingungen aufgewachsen.
Nun starten Vet-Meds und Züchter eine Umfrage, die allein im Header schon die Befragten auf das erwünschte Antwortverhalten einschwört. Das ist wissenschaftlich ziemlich peinlicher Unsinn. Die Ergebnisse sind so im Vorfeld also schon nicht brauchbar.
Noch peinlicher ist, dass der VDH als Rassezuchtverein der größte Unterstützer genetischer Erbkrankheiten!, diese Umfrage unterstützt! Die Krankheiten und Einschränkungen der Rassehunde von "seriösen" Züchtern werden im Fragebogen aber garnicht abgefragt! Und sie wissen auch weshalb. Es würde nämlich herauskommen, dass der überwiedgende Teil der Rassehunde ein ordentliches Päckchen an Erbkrankheiten und körperlichen Behinderungen mit sich schleppt.
Dem VDH geht es nicht um die Gesundheit der Tiere, sondern um den Absatzmarkt seiner Mitglieder, die hohe finanzielle Einbussen durch Wühltischwelpen erfahren. (Rassehunde)zucht gehört bestraft und verboten!
Freitag, 5. April 2013
Jupp (Feb. 2011 - 04.04.2013)
Ich musste mein Juppchen gestern gehen lassen...
Dass seine Atemwegsinfektion nie seine ursächliche Erkrankung war, habe ich von Anfang an geahnt. Nach fast 2 Monaten AB-Gabe war die Infektion weg und er hatte noch 4 stabile Wochen. Seit Anfang April ging es ihm aber rapide schlechter und ein Röntgenbild zeigte deutlich einen riesigen runden Tumor an seiner Lunge.
Mach's gut, Bärchen. Du fehlst uns allen
Samstag, 1. September 2012
Fachartikel Tierärztliche Praxis Kleintiere 5/2009
Mittwoch, 15. August 2012
Labyrinth
Ich habe aus einem Karton einer Kaskadendomlieferung ein kleines Labyrinth gebastelt (90x60x20). Wir finden es super! :D

| Eine Kunststoffscheibe eines nicht benötigten Bilderrahmens sorgt für Durchblick. |
| Richie und Tommy |
| Jupp verschwindet hinten in der Röhre, vorne knuspert Richie |
| Jupp mit einem Kürbiskern in der Schnute :) |
Montag, 13. August 2012
Joey
Jedes Tier hat innerhalb seiner (evolutionär entwickelten) Vorstellungs- und Erfahrungswelt Handlungsoptionen, innerhalb derer es wählen kann. Ständig müssen Sachverhalte abgewogen und Entscheidungen getroffen werden. Bei sozialen Lebewesen kommt noch das Verhalten innerhalb der Gruppe hinzu. Was kann ich wem gegenüber machen oder nicht? Gar nicht so leichte Entscheidungen. Dabei spielt natürlich auch der Charakter eine Rolle. Mr. Ich-will-mit-dem-Kopf-durch-die-Wand wird sich sicherlich mit mehr Nachdruck gegenüber seinen Kollegen durchsetzten als ein Diplomat.
Mein Rudelchef Juri ist zum Beispiel so ein Diplomat. Als Rattenkind hatte er nur herumkaspern im Sinn und bei ihm dachte ich immer: der wird kein Chef, der wird allenfalls ein Chef-Kumpel.
Aufgrund einer Integration mit einer etwas jüngeren Jungsgruppe kam er fast automatisch dennoch in diese Position und es ist interessant zu beobachten, wie er versucht, sich mit relativ milden Mitteln zu behaupten. Ich glaube, lange wird er das so nicht durchhalten....
Aber um Juri sollte es hier eigentlich garnicht gehen, sondern um Joey.
Der kleine "schwarze Teufel" hat eine seltsame Handlungsoption gewählt, seine zwar größeren, aber mit weniger Durchsetzungsvermögen ausgestatteten Brüder zu ... ja ... ärgern? zu quälen?
Er beißt seinen flüchtenden Brüdern in die Schwanzspitzen. Sie versuchen vor ihm meist in Hütten oder Hängematten Schutz zu suchen. Das einzige, was herausschaut oder herunterbaumelt, sind ihre Schwänzchen. Dort beißt er dann beherzt rein. Übrigens auch, wenn gar keine Verfolgungsjagd stattgefunden hat, sondern auch dann, wenn er einfach -aus nur ihn bekannten Gründen etwas gereizt- zufällig des Weges kommt und ein Schwänzchen baumeln sieht, wird ordentlich rein gebissen. Das blutet natürlich fürchterlich und im Dom sieht es regelmäßig aus wie im Schlachthaus.
Dabei weiß er genau, welches Schwänzchen da baumelt, denn wohlweislich beißt er weder Chef Juri noch seinen Bruder Jupp (das aber nicht, weil Jupp ihm überlegen wäre, sondern weil er ein massives sexuelles Interesse an Kastrat Jupp hat.)
Ich finde das Verhalten ungewöhnlich, denn in der Tat habe ich schon viele Verfolgungsjagden erlebt und es wäre ein leichtes, die Gejagten mit einen Biß in den Schwanz aufzuhalten. Das wird aber nicht gemacht.Warum eigentlich?
Weil er seine Brüder immer und immer wieder blutig gebissen hat und sich auch nach längerer Zeit keine Tendenz zur Änderung abzeichnetete, musste ich dafür sorgen, dass sich an seinem Options-Kasten "Gewaltanwendung" etwas ändert - ich habe ihn am 06.08. kastrieren lassen.
Es tut mir Leid Joey, aber im Sinne deiner Brüder ging es wirklich nicht anders.
Nach einer Woche kann ich sagen: sehr gute Entscheidung! Die ganze Gruppe ist sichtlich entspannter, seit Joey keine "Anfälle" mehr bekommt. Alle sind wieder viel aktiver. Auch Jupp wird nicht mehr pausenlos bestiegen, was sich auf beider Stresslevel wunderbar entspannend auswirkt.
Endlich wieder ein lässiges Jungs-Rudel :)
Mein Rudelchef Juri ist zum Beispiel so ein Diplomat. Als Rattenkind hatte er nur herumkaspern im Sinn und bei ihm dachte ich immer: der wird kein Chef, der wird allenfalls ein Chef-Kumpel.
Aufgrund einer Integration mit einer etwas jüngeren Jungsgruppe kam er fast automatisch dennoch in diese Position und es ist interessant zu beobachten, wie er versucht, sich mit relativ milden Mitteln zu behaupten. Ich glaube, lange wird er das so nicht durchhalten....
Aber um Juri sollte es hier eigentlich garnicht gehen, sondern um Joey.
Der kleine "schwarze Teufel" hat eine seltsame Handlungsoption gewählt, seine zwar größeren, aber mit weniger Durchsetzungsvermögen ausgestatteten Brüder zu ... ja ... ärgern? zu quälen?
Er beißt seinen flüchtenden Brüdern in die Schwanzspitzen. Sie versuchen vor ihm meist in Hütten oder Hängematten Schutz zu suchen. Das einzige, was herausschaut oder herunterbaumelt, sind ihre Schwänzchen. Dort beißt er dann beherzt rein. Übrigens auch, wenn gar keine Verfolgungsjagd stattgefunden hat, sondern auch dann, wenn er einfach -aus nur ihn bekannten Gründen etwas gereizt- zufällig des Weges kommt und ein Schwänzchen baumeln sieht, wird ordentlich rein gebissen. Das blutet natürlich fürchterlich und im Dom sieht es regelmäßig aus wie im Schlachthaus.
Dabei weiß er genau, welches Schwänzchen da baumelt, denn wohlweislich beißt er weder Chef Juri noch seinen Bruder Jupp (das aber nicht, weil Jupp ihm überlegen wäre, sondern weil er ein massives sexuelles Interesse an Kastrat Jupp hat.)
Ich finde das Verhalten ungewöhnlich, denn in der Tat habe ich schon viele Verfolgungsjagden erlebt und es wäre ein leichtes, die Gejagten mit einen Biß in den Schwanz aufzuhalten. Das wird aber nicht gemacht.Warum eigentlich?
Weil er seine Brüder immer und immer wieder blutig gebissen hat und sich auch nach längerer Zeit keine Tendenz zur Änderung abzeichnetete, musste ich dafür sorgen, dass sich an seinem Options-Kasten "Gewaltanwendung" etwas ändert - ich habe ihn am 06.08. kastrieren lassen.
Es tut mir Leid Joey, aber im Sinne deiner Brüder ging es wirklich nicht anders.
Nach einer Woche kann ich sagen: sehr gute Entscheidung! Die ganze Gruppe ist sichtlich entspannter, seit Joey keine "Anfälle" mehr bekommt. Alle sind wieder viel aktiver. Auch Jupp wird nicht mehr pausenlos bestiegen, was sich auf beider Stresslevel wunderbar entspannend auswirkt.
Endlich wieder ein lässiges Jungs-Rudel :)
Sonntag, 12. August 2012
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