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Freitag, 5. April 2013
Jupp (Feb. 2011 - 04.04.2013)
Ich musste mein Juppchen gestern gehen lassen...
Dass seine Atemwegsinfektion nie seine ursächliche Erkrankung war, habe ich von Anfang an geahnt. Nach fast 2 Monaten AB-Gabe war die Infektion weg und er hatte noch 4 stabile Wochen. Seit Anfang April ging es ihm aber rapide schlechter und ein Röntgenbild zeigte deutlich einen riesigen runden Tumor an seiner Lunge.
Mach's gut, Bärchen. Du fehlst uns allen
Mittwoch, 15. August 2012
Labyrinth
Ich habe aus einem Karton einer Kaskadendomlieferung ein kleines Labyrinth gebastelt (90x60x20). Wir finden es super! :D

| Eine Kunststoffscheibe eines nicht benötigten Bilderrahmens sorgt für Durchblick. |
| Richie und Tommy |
| Jupp verschwindet hinten in der Röhre, vorne knuspert Richie |
| Jupp mit einem Kürbiskern in der Schnute :) |
Sonntag, 12. August 2012
Montag, 2. Juli 2012
Futterturm
Hier noch schnell eine Foto-Story (die ich erst auf der Rattenkultur-Seite bei Facebook gepostet habe, dann hier und erst als allerletztes kommt die seriöse Bastelei für die Homepage. Das muss unbedingt wieder besser werden. Ich sollte meine "draußen-Hobbies" wieder abschaffen.....).
Es gibt doch da für Hunde so "Spieltürme"
Den habe ich mal nachgebaut mit einer Chips-Dose.
Es gibt doch da für Hunde so "Spieltürme"
Den habe ich mal nachgebaut mit einer Chips-Dose.
Papier ist immer toll und an solchen Enden muss Jupp sofort herumzotteln. |
Und das ist ein langer Papierstreifen.... |
...der sich dann auch noch verkantet. |
Yay, geschafft! (Rechts ein Drops im freien Fall!) |
Das doofe Papier ist bezwungen. |
Auf zu neuen Abenteuern. (Rechts ein sich langweilender Drops). Ok, auch wenn der Zusammenhang noch unklar ist und Jupp hier den Drop verpasst, kommt der Turm allgemein doch prima an :D |
Samstag, 19. Mai 2012
Meine 4 Punkrocker :)
Tommy
Richie
Joey
DeeDee
Mit zwei Schlagzeugern und ohne Gitarre stimmt die Besetzung natürlich hinten und vorne nicht, aber durch schon mal vergebene Namen musste ich etwas freier wählen :)
Ich erwische sie jeden morgen zu sechst eingequetscht in der Villa Lampe :) Oben rechts ist Jupp.
Richie
Joey
DeeDee
Mit zwei Schlagzeugern und ohne Gitarre stimmt die Besetzung natürlich hinten und vorne nicht, aber durch schon mal vergebene Namen musste ich etwas freier wählen :)
Ich erwische sie jeden morgen zu sechst eingequetscht in der Villa Lampe :) Oben rechts ist Jupp.
Donnerstag, 1. September 2011
Neustart
So, Wohnungsumzug erledigt, Internet und Telefon funktionieren immer noch nicht, aber zumindest kehrt langsam wieder etwas Alltag ein und damit auch *tada* die quasi Wieder-Integration meiner Jungs.
Sie laufen seit Samstag abend gemeinsam im neuen Zimmer/Auslauf. Es läuft solala.... Schlunzke und Krausi wollen immer noch rüpeln, puscheln aber nicht mehr und sind weniger ausdauernd bei der Kinderjagd.
Eine witzige Situation gab es aber schon: Jupp ist eigentlich ein liebes eher zurückhaltendes Kerlchen, neigt aber manchmal dazu, etwas gereizt gegenüber Juri zu sein. Er mag dann sein "an-spielen" nicht und boxt ihn rüde um. Kein Thema mehr, aktuell müssen sie ja zusammen halten.
Beide laufen vor den Großen weg. Einmal hat Krause den kleinen Jupp allerdings offenbar derart bedrängt, dass dieser wieder wild wurde, puschelte, boxte und trat. Krause hat dem noch etwas stand gehalten, ergriff aber dann erschrocken die Flucht. Er war so entsetzt von Jupps Gegenwehr, dass er geschlagene 20 Minuten in einer Ecke lag.
Jupps Selbstvertrauen reichte leider nicht, um aus dem Sieg etwas beständiges zu machen. Am nächsten Tag lief er wieder vor Krause weg. Er bräuchte einen Mentaltrainer^^
Es zeigt sich immer wieder: Ratten sind auch nur Menschen.
Sie laufen seit Samstag abend gemeinsam im neuen Zimmer/Auslauf. Es läuft solala.... Schlunzke und Krausi wollen immer noch rüpeln, puscheln aber nicht mehr und sind weniger ausdauernd bei der Kinderjagd.
Eine witzige Situation gab es aber schon: Jupp ist eigentlich ein liebes eher zurückhaltendes Kerlchen, neigt aber manchmal dazu, etwas gereizt gegenüber Juri zu sein. Er mag dann sein "an-spielen" nicht und boxt ihn rüde um. Kein Thema mehr, aktuell müssen sie ja zusammen halten.
Beide laufen vor den Großen weg. Einmal hat Krause den kleinen Jupp allerdings offenbar derart bedrängt, dass dieser wieder wild wurde, puschelte, boxte und trat. Krause hat dem noch etwas stand gehalten, ergriff aber dann erschrocken die Flucht. Er war so entsetzt von Jupps Gegenwehr, dass er geschlagene 20 Minuten in einer Ecke lag.
Jupps Selbstvertrauen reichte leider nicht, um aus dem Sieg etwas beständiges zu machen. Am nächsten Tag lief er wieder vor Krause weg. Er bräuchte einen Mentaltrainer^^
Es zeigt sich immer wieder: Ratten sind auch nur Menschen.
Samstag, 13. August 2011
Sonntag, 5. Juni 2011
Jupp und die Poker Box
Jupp hat sich gestern das erste Mal mit der Poker Box beschäftigt. Mag daran liegen, dass ich mal in jede Box ein Drops gelegt habe. Körner sind immer drin.
Es war -wie immer- total niedlich, seine Lernstrategien zu beobachten. Ausgerechnet das schwerste Modul mit dem Klappdeckel hat es ihm angetan. Schwer deshalb, weil es bisher noch keiner geschafft hat, denn Deckel zu öffnen und sich ein Korn zu nehmen. Der Deckel klappt immer mit einem relativ lauten KLACK wieder zu, was Ratte überhaupt nicht mag. Hobos Augen haben sich dabei immer zu Schlitzen verengt und er hat bitterböse auf den Deckel gestarrt...und es dann gelassen.
Jupp hat sich also mit dem Modul beschäftigt und an der Seite mit dem Scharnier herumgezuppelt. Da hat sich natürlich garnichts bewegt und ich habe ihn auf die andere Seite gesetzt und kurz mit dem Deckel geklappt. Das hat ihn wenig interessiert - er ist wieder auf die Seite mit dem Scharnier. Das sind dann immer die Situationen, wo man wie Ratte denken muss. Weshalb läuft er immer zum Scharnier? Weil es dort stärker riecht? Richtig. Das Futter lag auf der Seite des Scharniers. Ich habe es nach vorne geschoben, und nun stand er an der richtigen Seite, und fing an, den Deckel hochzuklappen und wieder fallen zu lassen. Das laute KLAPP störte auch ihn, wenn auch nicht so wie Hobo.
Nur einmal hatte er fast den Deckel soweit oben, dass er beinahe nach hinten umgeklappt wäre. Irgendwann gab er aber auf und ging zum nächsten Modul mit der Schublade. Und auch hier versuchte er zunächst mit den Zähnen einen Deckel aufzuklappen. Irgendwann stolperte er aber über die Schnur, zog - und hatte endlich seine Leckerlies.
Nachdem er die Box leegeräumt hatte, ging er an das Modul mit dem Deckel zum Abheben - kein Problem. Schnur finden und irgenwie daran ziehen.
Ratten sind so spannend :)
Es war -wie immer- total niedlich, seine Lernstrategien zu beobachten. Ausgerechnet das schwerste Modul mit dem Klappdeckel hat es ihm angetan. Schwer deshalb, weil es bisher noch keiner geschafft hat, denn Deckel zu öffnen und sich ein Korn zu nehmen. Der Deckel klappt immer mit einem relativ lauten KLACK wieder zu, was Ratte überhaupt nicht mag. Hobos Augen haben sich dabei immer zu Schlitzen verengt und er hat bitterböse auf den Deckel gestarrt...und es dann gelassen.
Jupp hat sich also mit dem Modul beschäftigt und an der Seite mit dem Scharnier herumgezuppelt. Da hat sich natürlich garnichts bewegt und ich habe ihn auf die andere Seite gesetzt und kurz mit dem Deckel geklappt. Das hat ihn wenig interessiert - er ist wieder auf die Seite mit dem Scharnier. Das sind dann immer die Situationen, wo man wie Ratte denken muss. Weshalb läuft er immer zum Scharnier? Weil es dort stärker riecht? Richtig. Das Futter lag auf der Seite des Scharniers. Ich habe es nach vorne geschoben, und nun stand er an der richtigen Seite, und fing an, den Deckel hochzuklappen und wieder fallen zu lassen. Das laute KLAPP störte auch ihn, wenn auch nicht so wie Hobo.
Nur einmal hatte er fast den Deckel soweit oben, dass er beinahe nach hinten umgeklappt wäre. Irgendwann gab er aber auf und ging zum nächsten Modul mit der Schublade. Und auch hier versuchte er zunächst mit den Zähnen einen Deckel aufzuklappen. Irgendwann stolperte er aber über die Schnur, zog - und hatte endlich seine Leckerlies.
Nachdem er die Box leegeräumt hatte, ging er an das Modul mit dem Deckel zum Abheben - kein Problem. Schnur finden und irgenwie daran ziehen.
Ratten sind so spannend :)
Freitag, 22. April 2011
Seminar: Grundlagen der Chemie I
Wieviele Persönlichkeiten bekomme ich in die Wanne, bis die Mischung explodiert. Mit dieser Forschungsfrage im Gepäck schritt ich ins Labor und bereitete den Erlenmeyerkolben für Rattenhalter vor - die Wanne.
Zunächst setzte ich Harvey rein, gefolgt von Krause und Schlunzke. Mit Spannung und zittrigen Händen gab ich ganz langsam Jupp und Juri dazu.Gespanntes Beobachten. Harvey war wie immer genervt, sein zunehmender Nihilismus macht mir echt langsam Sorgen. Krause und Schlunzke waren angespannt, leicht geplüscht und alle schnüffelten an den Youngsters, die vor Schreck erstarrten. Krause und Schlunzke waren allerdings unkonzentriert - was ich im nächsten Moment verschärft habe, da ich zuguterletzt noch Freddie dazu setzte. Freddie schnüffelte an den Kleinen, während Krause und Schlunzke sofort in Panik verfielen. Es gab ein kurzes Durcheinander, wo die Kleinen zwar unbeteiligt waren, aber um sie nicht zwischen die Fronten geraten zu lassen, und die Chemie zwischen Freddie und ihnen zu testen, nahm ich Schlunzke und Krause wieder raus (die mir dafür sichtlich dankbar waren).
Mit schweißnasser Stirn beobachtete ich, wie Freddie sich mit aller Körperfülle auf Jupp schob. Er hat ihn nicht im Nacken geputzt und Jupp (wie auch Juri) kauerte sich wie ein Häschen zusammen. Das genügte Freddie, der sich abwendete und nun mit Harvey versuchte einen Weg aus der Wanne zu finden. Erleichterung!
Nachdem sich Freddie ablegte, kam Jupp nochmal auf ihn zu (!). Freddie hat ihn mit der Vorderpfote das Gesicht gehalten, am Ohr geschnüffelt, und sich wieder anderen Dingen zu gewendet. Die Kleinen sind praktisch unsichtbar!
Sie waren allerdings sichtlich erschrocken. Das ist auch kein Wunder. Raus aus dem Geschwisterverband und sich dann solchen Riesenungetümen gegenüber zu sehen - um die kleinen Rattenseelen nicht überzustrapazieren, habe ich das Experiment dann auch abgebrochen. Ich weiß nun, was ich wissen wollte. Jetzt muss ich mir nur überlegen, wie ich weiter vor gehe...
Zunächst setzte ich Harvey rein, gefolgt von Krause und Schlunzke. Mit Spannung und zittrigen Händen gab ich ganz langsam Jupp und Juri dazu.Gespanntes Beobachten. Harvey war wie immer genervt, sein zunehmender Nihilismus macht mir echt langsam Sorgen. Krause und Schlunzke waren angespannt, leicht geplüscht und alle schnüffelten an den Youngsters, die vor Schreck erstarrten. Krause und Schlunzke waren allerdings unkonzentriert - was ich im nächsten Moment verschärft habe, da ich zuguterletzt noch Freddie dazu setzte. Freddie schnüffelte an den Kleinen, während Krause und Schlunzke sofort in Panik verfielen. Es gab ein kurzes Durcheinander, wo die Kleinen zwar unbeteiligt waren, aber um sie nicht zwischen die Fronten geraten zu lassen, und die Chemie zwischen Freddie und ihnen zu testen, nahm ich Schlunzke und Krause wieder raus (die mir dafür sichtlich dankbar waren).
Mit schweißnasser Stirn beobachtete ich, wie Freddie sich mit aller Körperfülle auf Jupp schob. Er hat ihn nicht im Nacken geputzt und Jupp (wie auch Juri) kauerte sich wie ein Häschen zusammen. Das genügte Freddie, der sich abwendete und nun mit Harvey versuchte einen Weg aus der Wanne zu finden. Erleichterung!
Nachdem sich Freddie ablegte, kam Jupp nochmal auf ihn zu (!). Freddie hat ihn mit der Vorderpfote das Gesicht gehalten, am Ohr geschnüffelt, und sich wieder anderen Dingen zu gewendet. Die Kleinen sind praktisch unsichtbar!
Sie waren allerdings sichtlich erschrocken. Das ist auch kein Wunder. Raus aus dem Geschwisterverband und sich dann solchen Riesenungetümen gegenüber zu sehen - um die kleinen Rattenseelen nicht überzustrapazieren, habe ich das Experiment dann auch abgebrochen. Ich weiß nun, was ich wissen wollte. Jetzt muss ich mir nur überlegen, wie ich weiter vor gehe...
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